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Im neuen Zuhause

 

Der Käfig und seine Ausstattung

1. Die Maße:
Der Käfig ist das Heim der Ratten, wo sie sich zum Großteil aufhalten müssen. Umso wichtiger ist also eine ausreichende Größe und Ausstattung. Denn was nutzt den Tieren ein Käfig, der zwar groß genug ist, aber keine Etagen anbietet? Wir halten ja schließlich keine Flughörnchen ^^
Bei den Mindestmaßen erhitzen sich schon viele Gemüter, einige sagen nicht unter 320 l, das wären z.b. B: 80 x H: 80 x T: 50, andere sagen nicht unter B: 100 x H. 100 x T: 50, wieder andere sagen lieber B:120 x H:100 x T: 50....wobei, in dieser zuletzt genannten Größe hatte ich einen Käfig hier und kann mit guten Gewissen sagen, dass ich darin 4 Tiere problemlos unterbringen konnte......vorausgesetzt er ist mit genügend Laufflächen versehen.

Sicherlich sind die Mindestmaße variierbar, einige Beispiele:
B: 80 x  H: 90 x T: 65
oder
B: 70 x H: 100 x T: 70
oder
B: 80 x H: 120 x T: 60
oder
B: 100 x H 80 x T: 50

wobei ich hier ganz dringend anmerken möchte, dass eine Tiefe von 50 cm das absolute Minimum ist, 50 cm sind gut, alles darüber sehr gut.
Gar nicht geht:
45 x 100 x 45 oder gar weniger.

Und warum ist die Tiefe und die Breite so wichtig?
Ganz einfach, eine ausgewachsene männliche  Ratte hat eine Körpergröße von ca. 25 cm, dazu kommt noch mal eine Schwanzlänge von ca. 22 cm. Das sind zusammen insgesamt 47 cm!! Der Schwanz müsste also ständig unter Muskelanspannung stehen um in kleineren Flächen zurecht zu kommen.
Das ist übrigens auch der Grund, warum Laufräder ein absolutes "no-go" für Ratten sind! Die Wirbelsäule erstreckt sich bis ins Schwanzende,
durch die Krümmung entstehen auf Dauer Wirbelsäulenschäden, die nicht nur schmerzhaft werden, sondern sogar einen sogenannten
Ringtail (Ringelschwanz) verursachen können.

Ratten sind bewegungsfreudige Tiere, und auch wenn sie täglich sogar 2-3 Stunden Auslauf bekämen, die restlichen
21-22 Stunden sind sie nur in ihrem Käfig.
Daher ist eine ausreichende Grundfläche ebenso wichtig, wie eine ausreichende Höhe zum Klettern, diverse Etagen und eine behagliche Einrichtung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist: Welches Geschlecht soll den Käfig bewohnen?
Es mag sich auf den ersten Blick seltsam anhören, aber beruht auf langjährigen Erfahrungen vieler Rattenhalter.
Oft ist es gut gemeint, wenn jemand sagt, ich baue einen kompletten Aneboda-schrank (von Ikea) um für meine
Ratten. Für Mädels mag das auch ganz toll sein, auch wenn es nur eine kleine Gruppe von 3-4 Ratten sind,
aber Jungs bekommen mit zuviel Platz häufig Probleme und es kann dazu kommen, dass sie sich auseinander-
leben, oder es sogar zu Revierstreitigkeiten dadurch kommt, da es für Böcke sehr wichtig ist, einen Überblick
über ihr Revier zu haben. Sie wären also mit zu großem Raum überfordert.
Sehr oft hatten wir im Forum entsprechende Diskussionen, die Halter waren verzweifelt, obwohl sie es gut meinten
und schöne große Gehege zur Verfügung stellten.
Gehen wir von einer Gruppe von 3 Jungs aus. So kam es entsprechend zu Rangeleien untereinander, die mitunter
schon ziemlich böse Folgen wie Bisswunden hatten.
Es gab auch Berichte von Usern, deren Böcke einen Umzug in größere Käfige hatten und plötzlich mit den
Streitigkeiten anfingen. Im alten, zuvor kleineren Käfig gab es keine Probleme!
Wurden diese Tiere auf Anraten in kleinere Gehege gesteckt, war es wieder gut.
Fazit: Große geräumige Käfige sind gut und wichtig, aber vor allem bei Böcken, bitte nicht zu groß!!
 

2. Die Einrichtung:
Laufflächen und Klettermöglichkeiten sind mit die wichtigsten Einrichtungen eines Käfigs, sowie Röhren, Häuser, Hängematten und vieles mehr. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und so manches aus dem Haushalt eignet sich ideal zur rattigen Einrichtung eines Käfigs :o)
An dieser Stelle möchte ich auf eine nette Seite hinweisen, wo man wirklich tolle Sachen zum Kuscheln und Einrichten bekommen kann, und das sogar noch für kleines Geld:

www.kuschelhaeuser.de

Aber es gibt auch genügend sparsame Möglichkeiten seinen Lieblingen ein abwechslungsreichen Käfig zu gestalten: so kann man Handtücher zu Hängematten umbauen, einfach an den Enden aufhängen und fertig.
Oder aus Getränkekartons Versteckmöglichkeiten basteln,
Röhrenreste von Baustellen ( wenn man freundlich anfragt finden sich meistens auch irgendwelche Reste bzw. Endstücke die nicht mehr verbaut werden )
Äste von ungiftigen Bäumen zum Klettern
und noch so einiges mehr.

Fazit:
je größer und schöner eingerichtet, umso wohler fühlen sich die Tiere, und glaubt mir, sie werden es euch auf ihre Weise danken !!

 

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