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Im neuen Zuhause

 

 

Wie alles begann.........

´tja, im Grunde genommen begann alles vor gut 20 Jahren. Damals kannte ich einen auf Punk gemachten Jungen, naja, irgendwie passte das so gar nicht zu ihm, aber er hatte, wie es sich für einen anständigen Punker gehörte natürlich eine Ratte. Ganz stolz stellte er mir damals seine Errungenschaft vor, und ich glaube er hatte sie auch furchtbar lieb......auch wenn er mitunter etwas merkwürdige Ansichten der Rattenpflege hatte und sie ab und zu baden lies.

Er hatte sich ein Albinomädel geholt, ich glaube damals gab es nur Albinos, ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau. Es kam wie es kommen musste, Rattie bekam Nachwuchs. Damals wurde kein Wert auf Geschlechtertrennung gelegt und leider, leider ist das heute auch noch oftmals so. Wobei ich sagen muß, daß die Zoohandlungen im Kölner Raum ja offensichtlich doch lernfähig sind, da ich ja doch immer wieder bei Gelegenheit "kontrolliere" und fast alle nach Geschlechtern getrennt halten. Der Rest wird freundlich angesprochen, mit mehr oder weniger Erfolg.

Zurück zum Binomädel: Ich als absoluter Tierfreak von Kleinkind an bin natürlich fast täglich gucken gekommen, hab mich an Mamaratz samt Nachwuchs erfreut und es dauerte nicht lange, da stand fest, daß ich eins der Winzlinge bekomme. Damals waren die Bedürfnisse der Ratte noch relativ unbekannt, also verlies ich mich auf die Aussage meines Bekannten. Es wurde ein Terrarium eingerichtet mit Gitterabdeckung (Terrarien sind die denkbar ungeeignetste Art eine Ratte unterzubringen).  Zu futtern gab es damals nur allgemeines Nagerfutter und das Schlimmste war wohl die Einzelhaltung! Man wusste es damals einfach nicht besser :-(

Dann kam der Tag: Früher als erwartet konnte ich mein kleines Binomädel abholen. Was war passiert??  Die arme Mamaratte war einige Tage zuvor vermutlich gestürzt und war plötzlich hinten gelähmt. Möglicherweise war ihr Rückrat angebrochen, zumindest hat sie sich noch einige Tage durchgequält und tapfer ihre Jungen solange gesäugt, bis sie dazu in der Lage waren sich selbstständig zu ernähren, bzw. ohne Mutter überleben zu können. Es war also ein sehr zwiespältiger Tag, die kleine tapfere Mamaratte war gestorben und ich hielt ein 3wöchiges kleines Rattenbaby in der Hand, welches plötzlich mir war. Kleines süßes Ding, nahm auch sofort die angebotenen Haferflocken aus meiner Hand an und knabberte sie weg :-)

Von diesem kleinen süßen zauberhaften Wesen war ich sofort hin und weg, wir waren ein Herz und eine Seele, egal zu welcher Tageszeit ich nach Hause kam, Binomädel saß sofort erwartungsvoll auf dem Häuschen und klettert meinen Arm zu mir rauf. Hatte ich Besuch, hüpfte sie mit der größten Freude von Schulter zu Schulter, sagte allen guten Tag und fand das alles ganz toll.

Somit hatten die Ratten mich in ihren Bann gezogen :-))

Damals lebten auch einige andere Haustiere bei mir, bzw. uns (WG mit 4 Leuten) wobei die meisten Tiere natürlich mir waren: 2 Katzen, 2 Strumpfbandnattern (ernähren sich von Fischen) ein riesiges 400 l Becken mit Welsen und Barschen (von Mitbewohner) und ein nicht ganz so großes 200 l Becken mit verschiedenen Zierfischen, wo auch die "Futterfische" für die Nattern drin lebten.

Aber kein Haustier ist in allem so, ja wie soll ich sagen, "passend" irgendwie als Haustier, wie Ratten. Um Katzen und Hunde artgerecht zu halten, brauchen sie die Möglichkeit raus zukommen.

Gut, grenzt man ein auf Käfigtiere: Hamster, sind süß, aber nachtaktiv und absolute Einzelgänger. Eine der wenigen Tierarten, die man sogar einzeln halten muss.

Kaninchen und Meerschweinchen, auch sie sind ganz süß, aber die intelligente, neugierige und possierliche Art der Ratten können sie absolut nicht toppen!!

Es gibt einfach kein besseres Haustier!

 

Aber was hat es denn nun mit Wilmania auf sich?

Wilmas Geschichte:

oder wie es dazu kam, dass ich wieder Rattenmama wurde.

Im Laufe der Jahre hatte ich zwar immer wieder  Ratten...2  um genau zu sein, aber das war es auch. Mein letztes Rättchen vor Wilma war eine ganz liebe süße Husky. Sie durfte jederzeit aus ihrem Käfig raus und hatte so eine große Lauffläche zur Verfügung. Bucky hieß sie und leider machte ich bei ihr den typischen Anfängerfehler, ich hielt sie alleine. Sie starb mit fast drei Jahren an einem Schlaganfall.  Das war damals sehr schlimm für mich und eigentlich wollte ich mir so etwas nie wieder antun, also kam ich überhaupt nicht erst auf den Gedanken mir jemals wieder eine Ratte zu holen.

Und dann kam der Tag an dem alles anders wurde :-)

An dieser Stelle erzählt Wilma aus ihrer Sicht:

also mein Name ist Wilma und ich bin eine waschechte Wildratz Grins  Meine Mama hat mich im Sommer 2006, wo es so heiß war, zum Glück gefunden, Mama sagt, dass ich grad mal so 5-6 Tage alt war ...ich weiß das nicht so genau, dass einzige woran ich mich erinnere ist, dass meine andere Mama auf einmal sehr komisch war und noch versucht hat mich und ein Geschwisterchen woanders hinzubringen. Dann lagen wir plötzlich ganz allein gelassen im Gestrüpp und Mama kam nie wieder Heul1
Meine neue Zweibeinermama meint, sie wäre wohl vergiftet worden, was auch immer das heißen mag.

Nun, nachdem ich also vergeblich wartete wurde ich immer ungeduldiger und krabbelte einfach irgendwohin. Hatte riesigen Hunger ...und plötzlich nahm mich eine warme weiche Hand in die Höhe und eine ungewohnte Stimme brummelte irgendwas. Das war die Stimme von meiner neuen Mama, die hat mich dann mitgenommen und mir erstmal was leckeres zu futtern gegeben, man was war ich froh endlich futtern zu können und hab meine neue Mama gleich ins Herz geschlossen.

Aber die dachte doch tatsächlich ich wäre ein Männlein, nur weil ich da unten ein Zipfelchen habe Spinnen und nannte mich doch glatt zuerst Herkules, weil ich so stark wäre und wohl nur deshalb so lange durchgehalten habe....naja....die wird sich noch wundern.

Und dann kam der Tag, als ich endlich, endlich einen Freund bekam- der war eine Woche älter als ich und wir waren direkt ein Herz und eine Seele.
Ich war da 2 1/2 Wochen alt und Mama hatte immer noch nicht geschnallt, dass ich doch ein Mädel bin Grinsen

Irgendwann dämmerte es ihr dann aber doch, aber da war es dann doch schon zu spät und so kam es, wie es kommen musste und ich machte meine Mama zur Oma. Vier meiner Kinder leben immer noch bei mir.

Den Dicken, wie sie meinen Freund taufte, wollte sie dann auch nicht einfach so wieder zurückgeben, schließlich hat man schon eine riesige Ausnahme gemacht und ihn alleine und mit 3 1/2 Wochen abgegeben.

So wurde er kastriert und durfte bei mir und meinen beiden Töchtern bleiben.

Leider ist er mit 16 Monaten bereits sehr plötzlich gestorben, vermutlich an Herzversagen (Alterschwäche) :-(

 

Aber durch Wilma und ihren Nachwuchs änderte sich einfach alles: Ich fing an mich zu informieren und bin bis heute restlos begeistert, wie vielseitig die Informationen im Internet vertreten sind und lese jetzt noch immer wieder neues spannendes aus der Welt der Ratten!

Eins der informativsten und übersichtlichsten Foren ist dabei das Rattenforum  Rattentreffpunkt   wo ich auch jetzt noch nahezu täglich reinschaue.


Letzte Aktualisierung:
16.02.2012 10:13

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